“Es ist zwar sau teuer herzukommen, wenn man aber erstmal da ist, gibt es eine Ohrfeige nach der anderen.”

Auch wenn der Hinflug sau teuer ist; wenn man erstmal in Japan angekommen ist gibt es eine Ohrfeige nach der anderen.

Dieses Stillleben hat umgerechnet 8 Euro gekostet. Unfassbar wie teuer Japan ist.

Die Zikaden sind so laut, dass man sich draussen manchmal nicht normal unterhalten kann!

*alfred hitchcock geigen tremolos*

Wenn man viel in Tokyo unterwegs ist, dann wird es irgendwie nachvollziehbar, warum die Selbstmordrate hier so hoch ist. Bei einem regnerischen Wetter gibt es nichts depressiveres, Migräne begünstigenderes als mit der Bahn durch die immergraue Betonlandschaft Tokyos zu fahren. Erschwerend kommt die Unüberschaubarkeit und das Gefühl nichtig zu sein, bei zu vielen anderen Einwohnern hinzu… selbst nach einem Jahr überschaut man die ganze Sache nicht; mit angrenzenden Gebieten ist es einfach zu riesig um die Übersicht zu bekommen. Das wirkt sich irgendwie auf die Selbstständigkeit im Denken aus, man braucht das Gefühl Herr der Lage zu sein um kreativ sein zu können. Übersicht tut Not, vielleicht geht das aber auch nur mir so.

Shibuya bei Nacht, vom Metropolitan Gouvernmental Building aus gesehen:

hier versagte meine Kamera leider

Ginza, die 5. Avenue Tokyos:

Ginza:
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