Ein Bekannter von mir legte letzte Nacht in einem Club in Shibuya auf. Danach kam ein anderer Bekannter auf die Idee, man könne doch zum Fischmarkt gehen. Diese spontane Aktion war bisher mit das prägendste was ich in Japan erlebt habe. Das war im ersten Moment interessant, weil man das Gefühl hatte plötzlich im Vietman oder China vor 50 Jahren zu sein.
Später war es einfach nur noch beängstigtend, zum einen wegen der direkten Schlachthofathmospäre, herausgerissene Muscheln die zwar tot, aber noch im eigenen Blut lagen…
tote Tunfischen denen mit Fuchsschwänzen der Kopf abgesägt wird…
tote Tintenfische, denen der Kopf nach innen gestülpt war…
und Ale die zwar schon geköpft waren, die aber als sie aufgeschnitten darlagen trotzdem noch eine letzte Welle der Bewegung durchzuckte…
andererseits aber auch wegen den ökologischen Schäden. Den Gewässern um Japan wird täglich, mehrfach ohne Gleitgel in den Arsch gefickt mit verheerenden Folgen, schon auf Föhr fand ich das nicht toll.
Walfleisch
Gezüchtete Tiere zu essen finde ich besser… Natürlich fress ich den Scheiß selber auch, scheiß Doppelmoral!









